EU Agrarsubventionen Deutschland pro Bundesland

 

GAP · 1. Säule · Antragsjahr 2024

4,32 Mrd. € Direktzahlungen, sehr ungleich verteilt

Bayern erhält absolut mit Abstand am meisten — und pro Betrieb am wenigsten. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg landet die siebenfache Summe je Betrieb, weil die Zahlungen im Kern nach Fläche bemessen werden und dort Großbetriebe die Struktur prägen.


Alle Werte im Überblick
Region Ø je Betrieb Gesamt Antragsteller Anteil D
Mecklenburg-Vorpommern 68.811 € 315,1 Mio. € 4.579 7,3 %
Sachsen-Anhalt 68.799 € 269,3 Mio. € 3.914 6,2 %
Brandenburg / Berlin 67.930 € 355,0 Mio. € 5.226 8,2 %
Thüringen 51.041 € 201,8 Mio. € 3.954 4,7 %
Sachsen 29.295 € 205,3 Mio. € 7.007 4,8 %
Schleswig-Holstein 19.862 € 263,7 Mio. € 13.278 6,1 %
Saarland 18.439 € 23,9 Mio. € 1.296 0,6 %
Niedersachsen / HB / HH 14.809 € 631,4 Mio. € 42.640 14,6 %
Hessen 13.116 € 242,7 Mio. € 18.501 5,6 %
Rheinland-Pfalz 11.798 € 186,1 Mio. € 15.774 4,3 %
Nordrhein-Westfalen 10.403 € 385,1 Mio. € 37.017 8,9 %
Baden-Württemberg 9.701 € 376,2 Mio. € 38.777 8,7 %
Bayern 8.928 € 865,6 Mio. € 96.958 20,0 %
Deutschland 14.956 € 4.321,2 Mio. € 288.921 100 %
Quelle: BMLEH / Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Schichtungstabellen „Nationale Umsetzung der Direktzahlungen“, Gesamttabelle Antragsjahr 2024, Tabelle 1. Durchschnitte und Anteile eigene Berechnung. Kartengrundlage: deutschlandGeoJSON (vereinfachte Umrisse). Was nicht enthalten ist: nur die 1. Säule der GAP. Zahlungen aus der 2. Säule (ELER: Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Ausgleichszulage, ländliche Entwicklung) sowie nationale Beihilfen wie die Agrardieselvergütung kommen obendrauf — insgesamt fließen rund 6,5 bis 7 Mrd. € pro Jahr.