Strom Erzeugung Dashboard Deutschland

Woher kommt der Strom, der gerade aus der Steckdose fließt? Wie viel davon ist erneuerbar? Und was kostet er eigentlich? Mit strom.hans-schneider.de lässt sich das auf einen Blick nachvollziehen.
Was zeigt das Dashboard?

Die Seite stellt die wichtigsten Kennzahlen des deutschen Stromnetzes übersichtlich dar:

Stromerzeugung nach Quelle — aufgeschlüsselt in Erneuerbare Energie (Wind, Solar, Wasser, Biomasse), Fossile (Gas, Stein- und Braunkohle) und Sonstige (Pumpspeicher u.a.).
Netzlast — der aktuelle Stromverbrauch im deutschen Netz.
Day-Ahead Strompreis — der an der Börse gehandelte Preis für die nächsten Stunden, umgerechnet in ct/kWh.
Prognosen — die erwartete Erzeugung aus Wind und Solar für die kommenden Stunden.

Alle Kennzahlen und Donut-Diagramme zeigen den Durchschnitt der letzten 48 Stunden. Die Zeitreihen-Diagramme zeigen den Verlauf über denselben Zeitraum, ergänzt um verfügbare Prognosen.
Woher kommen die Daten?

Die Daten stammen von SMARD, dem Strommarktdatenportal der Bundesnetzagentur. SMARD veröffentlicht die Ist-Daten mit einer Verzögerung von ca. 18 Stunden — das Dashboard zeigt daher immer den letzten verfügbaren Stand und macht die Verzögerung transparent.

Die Day-Ahead Preise sind davon nicht betroffen: Sie werden bereits am Vortag an der Börse festgelegt und reichen daher in die Zukunft.
Wie funktioniert es technisch?

Ein Python-Script ruft regelmäßig die SMARD-API ab und erzeugt eine kompakte JSON-Datei. Die Webseite selbst ist rein statisches HTML mit JavaScript — sie lädt die JSON-Daten beim Öffnen und aktualisiert sich automatisch alle fünf Minuten. Die Diagramme werden mit Chart.js gerendert.

Kein Login, keine Cookies, kein Tracking. Die Seite funktioniert auf Desktop und Mobilgeräten gleichermaßen.
Warum?

Die Energiewende ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Trotzdem sind die Daten dazu oft schwer zugänglich oder in komplexen Portalen versteckt. Dieses Dashboard soll einen einfachen, schnellen Überblick bieten — für alle, die wissen wollen, wie es gerade um den deutschen Strommix steht.

Inspiriert wurde das Projekt von grid.iamkate.com, einem ähnlichen Dashboard für das britische Stromnetz.
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